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Relationale Symmetrie des Lichts - Annäherung an die spezielle Relativitätstheorie

Nach der vorherrschenden positivistischen Lesart der speziellen Relativitätstheorie soll bei hohen Geschwindigkeiten die Zeit langsamer vergehen und der Raum sich zusammenziehen. Demnach wären Raum, Zeit und damit auch die Kausalität Substanzen und keine sinnlichen Anschauungsformen (Kategorien) des Denkens. In einer solchen kausalen Welt haben Metaphysik und die Freiheit des Willens keinen Platz.

Begreift man hingegen die Konstanz und die Endlichkeit der Wirkungsausbreitung ("Lichtgeschwindigkeit") als die grundlegende sinnliche Anschauungsform unseres Denkens, die in weiterer Folge Zeit, Raum und Kausalität in die Welt hineinträgt, so ist Freiheit des Willens möglich. Das eröffnet den metaphysischen Weg zum Christentum.

Zu den aus der gemeinsamen Ausbreitung zweier Wirkungen (Lichtpulse) geometrisch ableitbaren Effekten der speziellen Relativitätstheorie (Zeitdilatation und Raumkontraktion) siehe https://www.geogebra.org/m/rwx7ybmn).

Peter Strohmayer